Evang. Kinderkrippe Arche Noah

               

 

Unsere pädagogisches Konzept:

 

"Hilf mir, es selbst zu tun“

(Maria Montessori)

 

Unsere Gruppen sind altersgemischt. In den Krippengruppen betreuen wir Kinder im Alter von ca. 10 Monaten bis zum Übergang in den Kindergarten. Die Kombigruppen besuchen Kinder im Alter von 2 bis 4 Jahren. Für diese Form der Gruppeneinteilung haben wir uns bewusst entschieden, da die Kinder von den unterschiedlichen Altersgruppen profitieren. Im gemeinsamen Alltag entstehen vielfältige Möglichkeiten, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu unterstützen und unterschiedliche Erfahrungen miteinander zu teilen.

Ein weiterer pädagogischer Schwerpunkt in unseren Krippengruppen liegt in den gruppenübergreifenden Angeboten und Begegnungsorten. Durch die regelmäßigen Begegnungen lernen die Kinder auch die Kinder und pädagogischen Fachkräfte der jeweils anderen Gruppe kennen. Sie können Kontakte und Beziehungen aufbauen und erweitern und erleben sich dadurch zunehmend als Teil der gesamten Kita-Gemeinschaft. So entsteht ein Gefühl von Zusammengehörigkeit, das über die eigene Gruppe hinausgeht.

In den Kombigruppen arbeiten wir nach dem Konzept der offenen Werkstattpädagogik. Die Kinder können entsprechend ihrer Interessen und Bedürfnisse verschiedene Bildungsräume und „Werke“ nutzen. Dazu gehören unter anderem das „Genusswerk“, „Rollenspielwerk“, „Bauwerk“, „Licht- und Schattenwerk“, „Kreativwerk“ und „Naturforscherwerk“. Die offene Gestaltung ermöglicht den Kindern, eigene Entscheidungen zu treffen, selbstständig Erfahrungen zu sammeln und ihren Kita-Alltag aktiv mitzugestalten.

Auch im Tagesablauf gibt es verschiedene gruppenübergreifende Phasen und Begegnungsorte, die den Kindern die Möglichkeit geben, über die eigene Gruppe hinaus Gemeinschaft zu erleben. Dazu gehören:

  • gemeinsames Spielen während des Früh- und Spätdienstes in der Frühdienst- bzw. Spätdienstgruppe mit Kindern aus den Krippen- und Kombigruppen
  • gemeinsamer Kreis bei der zweiwöchentlichen Andacht mit Kindern aus den Krippen- und Kombigruppen
  • gemeinsames Spielen am Nachmittag im Garten, auf dem Spieleflur und in weiteren Bereichen der Einrichtung
  • gemeinsamer Nachmittagssnack im „Genusswerk“
  • gegenseitige Besuche der Kinder in den Krippengruppen
  • gemeinsame Nutzung des „Entspannungswerks“ im Spieleflur durch die Krippen- und Kombigruppen

Das Spiel als elementare Form des Lernens

 

"Heute wieder nur gespielt" - und dabei viel gelernt! (Margit Franz)

 

Das Spiel spielt in der frühen Kindheit eine entscheidende Rolle für die Entwicklung von Kindern. Es ist nicht nur eine Möglichkeit, sich zu beschäftigen, sondern eine grundlegende Form des Lernens, die es den Kindern ermöglicht, ihre Umwelt zu erkunden und zu verstehen. Durch das Spiel entdecken sie ihre eigenen Fähigkeiten, Grenzen und Gedanken, was für ihre Persönlichkeitsentwicklung von großer Bedeutung ist.

In unserer Einrichtung liegt das pädagogische Team großen Wert auf freies und ungestörtes Spiel, das in einer geschützten und altersgerechten Umgebung stattfinden kann. Diese Forscher- und Entdeckerzeit ist ein fester Bestandteil unseres Alltags und bietet den Kindern die Möglichkeit, in einem sicheren Rahmen zu experimentieren und zu lernen. Die Fachkräfte sind überzeugt, dass durch das Spiel nicht nur Wissen, sondern auch soziale Kompetenzen und emotionale Intelligenz gefördert werden.

Unser pädagogischer Schwerpunkt basiert auf dem Motto "Der Alltag ist das Angebot". Das bedeutet, dass die Kinder die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, mit welchem Spielmaterial sie arbeiten, in welchem Raum sie spielen und mit wem sie interagieren möchten. Unsere Pädagogen begleiten sie dabei, geben Impulse und sorgen für Sicherheit, während sie stets auf die Bedürfnisse und Interessen der Kinder eingehen. So schaffen wir ein optimales Lernumfeld, das die ganzheitliche Entwicklung der Kinder unterstützt und sie auf die Herausforderungen des Lebens vorbereitet.